„Nein, sicher nicht“ (die immer-beste-Antwort), war die Antwort von k auf meine vermutlich genuschelte Frage „Frühstücken?“, im Bett liegend und langsam aufwachend, so um 14.00. „Dann Mittagessen?“ „Hm, ja.“
Wir schleppen unsere müden Körper durch von herumlaufenden Mittagsmenschen und erbarmungslosen Frühaufstehern besetzten Interspargänge, torkelnd und ohne richtige Ahnung, was wo zu finden ist. Auf der Liste, die wir nicht geschrieben haben, steht: Salat Fleisch Curry Schlag (oder Sahne oder Sauerrahm oder Creme fraiche, irgendwas im Becher, das weiß ist aber kein Joghurt).
Beim Anstehen bei der Kassa, hinter uns ein Typ, der nur eine Packung TicTac kaufen will, der Blick auf die Schlagzeile der Kronenzeitung: FRAU IN LAWINE GEFANGEN WIE EINBETONIERT, was mich an das Poster-tamtam von Captivity (himbeeren-nomieniert für den schlechtesten Film zweitausendsonstwas) erinnert, das ist nirgends aufgehängt worden (außer in Spanien) weil gewaltverherrlichend und frauenverachtend. (Stimmt nicht ganz mit „nirgends aufgehängt“, aber so im Groben.). Ich frage mich, zu welcher Vorstellung mich die Kronenzeitung auffordert, wenn sie sagen „Frau wie einbetoniert“. K meint etwas zu Mafiamethoden und lacht.
Fleisch (egal welches)
Curry (nicht das Pulver, sondern so fertiges aus der Asia-Abteilung)
Kokosmilch
Buchweizen (oder Reis oder auch nichts)
Paprika
Champignons
Knoblauch
Ich zerschneide Fleisch, k zerschneidet Gemüse.
Pfanne einfetten, heiß machen, Zwiebeln anbraten.
Parallel dazu: Salzwasser heiß machen (immer eine interessante Frage wann man das Salz ins Wasser gibt. Ich: Gleich am Anfang. Andere: Sobald das Wasser kocht.).
Das Fleisch in die Pfanne mit den heißen Zwiebeln geben, k schüttet Buchweizen in das heiße Salzwasser, warten.
Wenn das Fleisch seine Farbe verändert hat, das Currygewürzzeug und den Knoblauch dazu. Vermischen, darauf achten, dass nichts anbrennt, warten.
Dann Champignons/Paprika/Gemüse in die Pfanne, umrühren. Nach kurzer Zeit: Kokosmilch dazu, umrühren, warten.
Da kann man eigentlich nichts falsch machen.
Essen am Balkon, der große Tisch, der früher am Balkon stand, ist verschwunden, ein kleiner Tisch steht jetzt dort. Trotzdem passen alle Teller und Schüssel mitsamt Besteckt und Gläsern darauf.
Serverien, kosten: Köstlich! Schmeckt zuerst leicht nach Kokos, dann nach dem, was gerade im Mund ist (also mehr Champignon oder mehr Paprika oder mehr Fleisch oder mehr Buchweizen) und dann so richtig scharf und nach Curry. Beim Essen die zurückhaltende Bemerkung geäußert, dass das bestimmt das beste Mittagessen ist, das heute in diesem Wohnblock gegessen wird, später korrigiert dazu, dass das bestimmt das beste Mittagessen war, dass heute in Klagenfurt gegessen worden ist.
Wer also auch einmal das beste Mittagessen ihres/seines Wohnortes essen möchte, sei dazu aufgefordert es gleichzutun. Wasser und improvisiertes Fladenbrot (d.h. Schwarzbrot vom Hofer) bereithalten zum Dazuessen!
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Sonntag, 28. März 2010
Montag, 14. Dezember 2009
Essen 14: Paprika mit Paprikapulver, vegetarisch oder nicht
Ich bin nicht Sisyphus. *
Und den Tod kann man nicht austricksen. Trotzdem nicht gänzlich unbeteiligt daran und den Titel dieses Buches im Kopf, entschließe ich mich zu folgendem, vorausgeschickt auch mein Dank an issgesund.at.
Paprika, zwei große
Paradeiser, eine oder zwei (das ist ein österr. Begriff; für deutsche Mitleser/innen: damit meine ich das, was man auch als „Pflaume“ bezeichnet)
Salami (oder Speck, irgendwas mit Fleisch)
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Zwiebel
Knoblauch
„Speckwürfel sind in der Wohnung“, dachte ich mir und „so etwas Unnützes“ hab ich einmal darüber gesagt. Beim Herumfahren mit dem eiskalten Auto, von dem jeden Morgen das Eis abgekratzt werden muss, was eine anstrengende Prozedur ist, dachte ich mir „Speckwürfel sind eine Kühlschranksache“ und weiter, dass es diese sicher nicht mehr gibt. Auch egal, ich habe Salami gekauft.
Zur Vorbereitung empfehle ich zwei Paprika in kleine Stücke zu schneiden. Das sieht nett aus und man kann immer wieder so Paprika in sich stopfen.
Diese Salami aufschneiden, in kleine Stücke, mit Öl in der hohen Pfanne anbraten. Riecht interessant. Dann Zwiebel hinein (diesesmal ist es umgekehrt, ich frage mich ob das wichtig ist), ich werfen auch ein wenig Knoblauch dazu.
Etwas Wasser dazu und waren (warum?). Ich schaue zu, wie es köchelt will der Topf einen Glasdeckel hat.
Wenn man zufrieden ist, Unmengen an Paprikapulver hineingeben. Im Internet wird das „paprizieren“ genannt, das gefällt mir. Nicht zu lange anbraten lassen sonst wird das bitter, wurde mir gesagt. Wenn man sich vor der Bitterheit fürchtet (nicht vom Geruch irritieren lassen, wenn das Paprikapulver direkt anbrennt riecht es komisch) die vorbereiteten Paprikastücke hinenwerfen.
Das zischt dann und dampft, ein wenig umrühren und den Deckel rauf.
Kurz warten, dann die Paradeis(er) aufschneiden und hineinwerfen. Kurz warten und etwas salzen und pfeffern. Vielleicht zimperlich sein mit dem Pfeffer. Ich war es nicht, aber nur weil ich den Streuer nicht richtig bedienen kann.
NB: Als Brillenträger/in geht das sowieso nur schwer weil die Brillen vom aufsteigenden Dampf ständig beschlagen.
Umrühren, Deckel drauf, warten.
Im Internet steht „dünsten“, keine Ahnung was ich mit dem Begriff anfangen soll und setze mich zum Computer während es am Herd zischt. Dünsten hat scheinbar etwas mit lange warten zu tun, das kann ich nur schlecht wenn es um das Essen am Herd geht, wahrscheinlich muss man da cool bleiben. Cool bleiben muss man auch, wenn man in Rechnerorganisation mutig gekreuzelt hat und sich niemand für die Aufgabe meldet. Das sind z.B. die Leute die, nachdem sie aufgerufen worden sind, fragen „muss ich dafür an die Tafel kommen?“. Und der T. hat die Aufgabe dann tatsächlich übersprungen, das gefällt mir! Muss auch nicht so unbedingt freundlich sein, habe auf die elendsmühsame Proseminararbeit nur ein gut bekommen, obwohl ich als Fallstudie ein Interview gemacht hab und dafür um acht Uhr an der Uni sein musste. Während des Wartens die Hamletmaschine gehört, solange bis der Apple-Auto-Updater Itunes geschlossen hat und der Computer neu gestartet werden musste. Wer nicht so genau weiß, was Intertextualität bedeutet kann ruhig auf den Link klicken und ein paar Seiten durchlesen.
Mir kommt es, dass das Gemüse umso weicher wird, desto länger es „dünstet“ (Menschen dünsten auch) und denke mir, dass ich es eigentlich nicht ganz gatschig mag. Kosten, zum ersten Mal, schmeckt interessant, hinaus auf den Teller!

Schmeckt ziemlich gut.
Frage mich ob das eigentlich nur Beilage ist oder doch etwas richtiges, denke mir dass Reis als Beilage zur Beilage ganz nett wäre. Trotzdem: Zufrieden.
Und den Tod kann man nicht austricksen. Trotzdem nicht gänzlich unbeteiligt daran und den Titel dieses Buches im Kopf, entschließe ich mich zu folgendem, vorausgeschickt auch mein Dank an issgesund.at.
Paprika, zwei große
Paradeiser, eine oder zwei (das ist ein österr. Begriff; für deutsche Mitleser/innen: damit meine ich das, was man auch als „Pflaume“ bezeichnet)
Salami (oder Speck, irgendwas mit Fleisch)
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Zwiebel
Knoblauch
„Speckwürfel sind in der Wohnung“, dachte ich mir und „so etwas Unnützes“ hab ich einmal darüber gesagt. Beim Herumfahren mit dem eiskalten Auto, von dem jeden Morgen das Eis abgekratzt werden muss, was eine anstrengende Prozedur ist, dachte ich mir „Speckwürfel sind eine Kühlschranksache“ und weiter, dass es diese sicher nicht mehr gibt. Auch egal, ich habe Salami gekauft.
Zur Vorbereitung empfehle ich zwei Paprika in kleine Stücke zu schneiden. Das sieht nett aus und man kann immer wieder so Paprika in sich stopfen.
Diese Salami aufschneiden, in kleine Stücke, mit Öl in der hohen Pfanne anbraten. Riecht interessant. Dann Zwiebel hinein (diesesmal ist es umgekehrt, ich frage mich ob das wichtig ist), ich werfen auch ein wenig Knoblauch dazu.
Etwas Wasser dazu und waren (warum?). Ich schaue zu, wie es köchelt will der Topf einen Glasdeckel hat.
Wenn man zufrieden ist, Unmengen an Paprikapulver hineingeben. Im Internet wird das „paprizieren“ genannt, das gefällt mir. Nicht zu lange anbraten lassen sonst wird das bitter, wurde mir gesagt. Wenn man sich vor der Bitterheit fürchtet (nicht vom Geruch irritieren lassen, wenn das Paprikapulver direkt anbrennt riecht es komisch) die vorbereiteten Paprikastücke hinenwerfen.
Das zischt dann und dampft, ein wenig umrühren und den Deckel rauf.
Kurz warten, dann die Paradeis(er) aufschneiden und hineinwerfen. Kurz warten und etwas salzen und pfeffern. Vielleicht zimperlich sein mit dem Pfeffer. Ich war es nicht, aber nur weil ich den Streuer nicht richtig bedienen kann.
NB: Als Brillenträger/in geht das sowieso nur schwer weil die Brillen vom aufsteigenden Dampf ständig beschlagen.
Umrühren, Deckel drauf, warten.
Im Internet steht „dünsten“, keine Ahnung was ich mit dem Begriff anfangen soll und setze mich zum Computer während es am Herd zischt. Dünsten hat scheinbar etwas mit lange warten zu tun, das kann ich nur schlecht wenn es um das Essen am Herd geht, wahrscheinlich muss man da cool bleiben. Cool bleiben muss man auch, wenn man in Rechnerorganisation mutig gekreuzelt hat und sich niemand für die Aufgabe meldet. Das sind z.B. die Leute die, nachdem sie aufgerufen worden sind, fragen „muss ich dafür an die Tafel kommen?“. Und der T. hat die Aufgabe dann tatsächlich übersprungen, das gefällt mir! Muss auch nicht so unbedingt freundlich sein, habe auf die elendsmühsame Proseminararbeit nur ein gut bekommen, obwohl ich als Fallstudie ein Interview gemacht hab und dafür um acht Uhr an der Uni sein musste. Während des Wartens die Hamletmaschine gehört, solange bis der Apple-Auto-Updater Itunes geschlossen hat und der Computer neu gestartet werden musste. Wer nicht so genau weiß, was Intertextualität bedeutet kann ruhig auf den Link klicken und ein paar Seiten durchlesen.
Mir kommt es, dass das Gemüse umso weicher wird, desto länger es „dünstet“ (Menschen dünsten auch) und denke mir, dass ich es eigentlich nicht ganz gatschig mag. Kosten, zum ersten Mal, schmeckt interessant, hinaus auf den Teller!

Schmeckt ziemlich gut.
Frage mich ob das eigentlich nur Beilage ist oder doch etwas richtiges, denke mir dass Reis als Beilage zur Beilage ganz nett wäre. Trotzdem: Zufrieden.
* | dem Wikipediaartikel zu Sisyphos soll man nicht so viel Glauben schenken, auch wenn diese Geschichte mit den Kriegern, die nicht mehr sterben können, weil der Tod eingesperrt ist, irgendwie aufregend ist. Die Geschichte über Sisyphos vom Kühlmeier ist netter.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Essen 8: Improbaguettes (TM)
Zugegeben Improbaguettes (TM) ist schon ein Name. Wenn jemand hier wäre, könnte ich mich zitiert lassen, „Was ich koche hat keinen Namen“, sagend mache ich es halt selbst. Improbaguettes sind wie sterben, das kann jeder Idiot (work in progress, wir erinnern uns)
Toastbrot (jeglicher Art)
Wurst (jeglicher Art)
Zwiebel
Paprika (als Gemüse und als Pulver)
Käse
Belegen, in das Backrohr, warten, essen. Köstlich!
NB: Dazu muss man etwas trinken, man wird verdammt durstig davon.
Toastbrot (jeglicher Art)
Wurst (jeglicher Art)
Zwiebel
Paprika (als Gemüse und als Pulver)
Käse
Belegen, in das Backrohr, warten, essen. Köstlich!
NB: Dazu muss man etwas trinken, man wird verdammt durstig davon.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Essen 5: Fleisch mit Champignons, Paprika. Sauce.
fleisch
schlag!
1 erdapfel
pfeffer
salz
champignons
knoblauch, drei zehen (weeeeeesentlich zu wenig, waren aber ganz kleine)
zwiebel, vermutlich beliebig viel
eine halbe paprika
vorhaben: heute etwas gesundes zu kochen. die ganze woche bis jetzt kein so richtiges gemüse, nur salat. entschluss: putengeschnetzeltes (das muss weg) mit knoblauch-champignon-sauce.
Zwei mal einkaufen. Einmal das offensichtliche zeugs (champignons), dann lv über die aktualität der antiken philosophie, dann das weniger offensichtliche (paprika).
Knoblauch deswegen, weil ich nicht so genau weiß, was ich damit tun soll.
Schritt 0: Soll das alles in einen Topf kommen? Entschluss: Nein.
Die Champignons sollen nach Knoblauch schmecken, das Fleisch nicht. Champignons später dazukippen, damit das Fleisch ein wenig Beigeschmack von der Soße bekommt, aber in zwei Töpfen kochen. Der Haupttopf (habe ihm noch keinen Namen gegeben, vielleicht sollte ich ihn Büchner nennen) immer noch zugesaut mit Reisfleischresten, abwaschen kommt nicht in Frage. Zwei Pfannen. Die bekannte Nudeln mit Champignonsaucepfanne, siehe unten, und eine neue. Kenne sie noch nicht. Beide namenlos, keinen Ideen.
Schritt 1: Alles auffitzeln. Das kann ich gut. Wusste nicht so recht, was ich mit dem Erdapfel tun soll, habe dann getan was man mit allen Problemen macht, divide & conquer, also quer aufschneiden und liegenlassen.
Wieder echtes Fleisch zerteilen, irgendwie aufregend darauf herumzufingern.

Dekorativ vorbereitete Zutaten.
Schritt 2: Herd einschalten. Öl in Pfannen, Zwiebel anbraten, bekannt. (Überlegung: Fleisch zuerst, das dauert länger – oder ist das eine absurde Annahme?)
Schritt 3++: Fleisch in Pfanne, anbraten. Die Champignons habe ich in eine Tasse gelegt, das ist so etwas wie ein Maßstab. In die andere Pfanne. Geschickt parallel umrühren. Fleisch wird weiß, mit den Champignons passiert gar nichts.
Abwarten.
Am Vormittag LV Rechnerorganisation. Musste erfreulicherweise noch nie eine LV doppelt machen, Rechnerorganisation nun schon. Bin zwar nicht zur Prüfung gegangen, ich sage immer allen „ach geh doch hin“, hatte aber wirklich null Ahnung, hätte den Namen gewusst und sonst nichts. Rechneroganisation hat, wie alle fächer der itec-menschen, ja nichts mit Informatik zu tun, deswegen interessiert es mich auch nicht im geringsten. Interessant war es auf alle Fälle heute alle möglichen Menschen, die ich letztes Jahr schon gesehen habe wiederzusehen: Der Typ der nie was sagt und Tassen so komisch zeichnet, der Typ der jede Woche einen anderen Bart hat und co.
h. nicht da, deswegen t., auch ok.
Erkläre jetzt nichts, aber auf einer Folie steht CISC und RISC mit einem Pfeil dazwischen, ein Doppelpfeil. Daneben alles mögliche, das der t. im Eiltempo erklärt, alles auch vernünftig. Gedacht nach Wittgenstein frage ich den t. dann was das CISC und das RISC mit dem Pfeil dazwischen bedeutet. Er sagt, dass er keine Ahnung hat. Sind ja auch die Folien vom h..
„Beiläufig gesagt:“ Auch im Saal herrscht schweigen.
„Beiläufig gesagt:“ Wundert mich überhaupt nicht, dass das niemanden interessiert.
(ein zweifelhafter einschub)
Die Champignons werden langsam fertig, das sehe ich an der Farbe, sie werden dunkler. Mit dem Fleisch passiert vorerst noch nichts. Da muss man cool bleiben. Champignons beginnen langsam zu riechen, gieße ein wenig Schlag hinein. Das macht interessante Geräusche und ist gleich verkocht und weg. Giese noch mehr hinein, brodelt ein wenig. Dann würzen. Salz und viel Pfeffer.
Fleisch wird auch angebraten, das gefällt mir gut.
Dann beginnt die Champignonspfanne immer mehr zu brodeln und so. Ausschalten? Weiterlassen?
Kurzschlusshandlung: Alles in die Fleischpfanne kippen und Deckel drauf. Sieht irgendwie nicht so gut aus. Kurzschlusshandlung: Wasser rein.
Vergessen das Fleisch zu würzen, Salz und Pfeffer in den Topf, umrühren. Die Lage beruhigt sich.
Kippe aufgeschnittene halbe Paprika in den Topf und Deckel drauf. Esse die andere Paprikahälfte einfach so. Herd zurück auf Stufe vier.
Am Brett sieht mich der Erdapfel an. Was tun damit?
Träufle wieder Öl in die leere Champignonpfanne und gebe die Erdapfelscheiben rein, fängt gleich wieder an zu brutzeln. Werde ziemlich schnell komisch braun. Weiß auch nicht so recht. Mache, was man mit allen Problemen macht, divide & conquer, einen Teil in die Pfanne, einen anderen wegstellen aber auf eine kalte Platte. Vielleicht ist das die Beilage.
Kurzschlusshandlung: Noch etwas Schlag in die Fleisch/Paprika-Pfanne kippen.

Das soll eine Beilage sein?
Höre mir dann vollständig Death to everyone in einer Liveaufnahme (aus "funtown") von Bonnie Prince Billy an (das kann man sich mit ein wenig google-suche von irgendeinem blog runterladen) und das Lied danach an. Dazwischen immer wieder umrühren. Traue mich nicht kosten, nach den zwei Liedern koste ich doch. Positiv überrascht. Das Flüssige im Topf wird langsam weniger.
Zeit für Salat, heute gesund, wie beschlossen. Ist zwar Plastiksalat, aber immerhin muss ich ihn aufschneiden.
Beim Warten und Salatabmachen die Herdplatte immer wieder ein wenig zurückgedreht. Am Ende ganz aus.

Schmecke keinen FUNKEN Knoblauch, echt gar nix. Wo ist der hin? Also ist das sicher nicht Champignon-Knoblauch. In der soße schwimmen Fettaugen, muss vermutlich so sein. Schmeckt gut. Die Champignons haben den rundherumgeschmack gut aufgenommen, das Fleisch auch. Geschickt gewürzt, vielleicht könnte da noch etwas hineinkommen (irgendwas exotisches?). Problem ist die Soße. Total fett. Also so fett, dass es fast zäh ist, nein das ist nicht gut. Das kann man mit der Soße nicht essen. Solange die am Boden war (sie hat ja hübsch ausgesehen und so) gings ja, dann hab ich den Teller aufgestellt und rundherumgegessen.
nb: zu viel essig im salat. war intelligent genug wasser dazuzuschütten
Notiz: Wie funktioniert das mit dem Schlag? Diese deutschen, die das deutschsprachige Internet dominieren sagen ja „Obers“, oder? Ist das dasselbe wie Schlag? Habe etwas anders gekauft als beim ersten Mal. Einen gelben Becher, bei den Nuden siehe unten war es ein roter Becher. Hab ich beim Billa aber nicht gefunden. Habe gegen TLP 6.3751 verstoßen und rot = gelb angenommen. Selber Schuld, wenn dann die Soße fett wird.
schlag!
1 erdapfel
pfeffer
salz
champignons
knoblauch, drei zehen (weeeeeesentlich zu wenig, waren aber ganz kleine)
zwiebel, vermutlich beliebig viel
eine halbe paprika
vorhaben: heute etwas gesundes zu kochen. die ganze woche bis jetzt kein so richtiges gemüse, nur salat. entschluss: putengeschnetzeltes (das muss weg) mit knoblauch-champignon-sauce.
Zwei mal einkaufen. Einmal das offensichtliche zeugs (champignons), dann lv über die aktualität der antiken philosophie, dann das weniger offensichtliche (paprika).
Knoblauch deswegen, weil ich nicht so genau weiß, was ich damit tun soll.
Schritt 0: Soll das alles in einen Topf kommen? Entschluss: Nein.
Die Champignons sollen nach Knoblauch schmecken, das Fleisch nicht. Champignons später dazukippen, damit das Fleisch ein wenig Beigeschmack von der Soße bekommt, aber in zwei Töpfen kochen. Der Haupttopf (habe ihm noch keinen Namen gegeben, vielleicht sollte ich ihn Büchner nennen) immer noch zugesaut mit Reisfleischresten, abwaschen kommt nicht in Frage. Zwei Pfannen. Die bekannte Nudeln mit Champignonsaucepfanne, siehe unten, und eine neue. Kenne sie noch nicht. Beide namenlos, keinen Ideen.
Schritt 1: Alles auffitzeln. Das kann ich gut. Wusste nicht so recht, was ich mit dem Erdapfel tun soll, habe dann getan was man mit allen Problemen macht, divide & conquer, also quer aufschneiden und liegenlassen.
Wieder echtes Fleisch zerteilen, irgendwie aufregend darauf herumzufingern.

Dekorativ vorbereitete Zutaten.
Schritt 2: Herd einschalten. Öl in Pfannen, Zwiebel anbraten, bekannt. (Überlegung: Fleisch zuerst, das dauert länger – oder ist das eine absurde Annahme?)
Schritt 3++: Fleisch in Pfanne, anbraten. Die Champignons habe ich in eine Tasse gelegt, das ist so etwas wie ein Maßstab. In die andere Pfanne. Geschickt parallel umrühren. Fleisch wird weiß, mit den Champignons passiert gar nichts.
Abwarten.
Am Vormittag LV Rechnerorganisation. Musste erfreulicherweise noch nie eine LV doppelt machen, Rechnerorganisation nun schon. Bin zwar nicht zur Prüfung gegangen, ich sage immer allen „ach geh doch hin“, hatte aber wirklich null Ahnung, hätte den Namen gewusst und sonst nichts. Rechneroganisation hat, wie alle fächer der itec-menschen, ja nichts mit Informatik zu tun, deswegen interessiert es mich auch nicht im geringsten. Interessant war es auf alle Fälle heute alle möglichen Menschen, die ich letztes Jahr schon gesehen habe wiederzusehen: Der Typ der nie was sagt und Tassen so komisch zeichnet, der Typ der jede Woche einen anderen Bart hat und co.
h. nicht da, deswegen t., auch ok.
Erkläre jetzt nichts, aber auf einer Folie steht CISC und RISC mit einem Pfeil dazwischen, ein Doppelpfeil. Daneben alles mögliche, das der t. im Eiltempo erklärt, alles auch vernünftig. Gedacht nach Wittgenstein frage ich den t. dann was das CISC und das RISC mit dem Pfeil dazwischen bedeutet. Er sagt, dass er keine Ahnung hat. Sind ja auch die Folien vom h..
„Beiläufig gesagt:“ Auch im Saal herrscht schweigen.
„Beiläufig gesagt:“ Wundert mich überhaupt nicht, dass das niemanden interessiert.
(ein zweifelhafter einschub)
Die Champignons werden langsam fertig, das sehe ich an der Farbe, sie werden dunkler. Mit dem Fleisch passiert vorerst noch nichts. Da muss man cool bleiben. Champignons beginnen langsam zu riechen, gieße ein wenig Schlag hinein. Das macht interessante Geräusche und ist gleich verkocht und weg. Giese noch mehr hinein, brodelt ein wenig. Dann würzen. Salz und viel Pfeffer.
Fleisch wird auch angebraten, das gefällt mir gut.
Dann beginnt die Champignonspfanne immer mehr zu brodeln und so. Ausschalten? Weiterlassen?
Kurzschlusshandlung: Alles in die Fleischpfanne kippen und Deckel drauf. Sieht irgendwie nicht so gut aus. Kurzschlusshandlung: Wasser rein.
Vergessen das Fleisch zu würzen, Salz und Pfeffer in den Topf, umrühren. Die Lage beruhigt sich.
Kippe aufgeschnittene halbe Paprika in den Topf und Deckel drauf. Esse die andere Paprikahälfte einfach so. Herd zurück auf Stufe vier.
Am Brett sieht mich der Erdapfel an. Was tun damit?
Träufle wieder Öl in die leere Champignonpfanne und gebe die Erdapfelscheiben rein, fängt gleich wieder an zu brutzeln. Werde ziemlich schnell komisch braun. Weiß auch nicht so recht. Mache, was man mit allen Problemen macht, divide & conquer, einen Teil in die Pfanne, einen anderen wegstellen aber auf eine kalte Platte. Vielleicht ist das die Beilage.
Kurzschlusshandlung: Noch etwas Schlag in die Fleisch/Paprika-Pfanne kippen.

Das soll eine Beilage sein?
Höre mir dann vollständig Death to everyone in einer Liveaufnahme (aus "funtown") von Bonnie Prince Billy an (das kann man sich mit ein wenig google-suche von irgendeinem blog runterladen) und das Lied danach an. Dazwischen immer wieder umrühren. Traue mich nicht kosten, nach den zwei Liedern koste ich doch. Positiv überrascht. Das Flüssige im Topf wird langsam weniger.
Zeit für Salat, heute gesund, wie beschlossen. Ist zwar Plastiksalat, aber immerhin muss ich ihn aufschneiden.
Beim Warten und Salatabmachen die Herdplatte immer wieder ein wenig zurückgedreht. Am Ende ganz aus.

Schmecke keinen FUNKEN Knoblauch, echt gar nix. Wo ist der hin? Also ist das sicher nicht Champignon-Knoblauch. In der soße schwimmen Fettaugen, muss vermutlich so sein. Schmeckt gut. Die Champignons haben den rundherumgeschmack gut aufgenommen, das Fleisch auch. Geschickt gewürzt, vielleicht könnte da noch etwas hineinkommen (irgendwas exotisches?). Problem ist die Soße. Total fett. Also so fett, dass es fast zäh ist, nein das ist nicht gut. Das kann man mit der Soße nicht essen. Solange die am Boden war (sie hat ja hübsch ausgesehen und so) gings ja, dann hab ich den Teller aufgestellt und rundherumgegessen.
nb: zu viel essig im salat. war intelligent genug wasser dazuzuschütten
Notiz: Wie funktioniert das mit dem Schlag? Diese deutschen, die das deutschsprachige Internet dominieren sagen ja „Obers“, oder? Ist das dasselbe wie Schlag? Habe etwas anders gekauft als beim ersten Mal. Einen gelben Becher, bei den Nuden siehe unten war es ein roter Becher. Hab ich beim Billa aber nicht gefunden. Habe gegen TLP 6.3751 verstoßen und rot = gelb angenommen. Selber Schuld, wenn dann die Soße fett wird.
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