Sonntag, 30. März 2014

Freitag, 24. Januar 2014

Die Windows 8-Geschichte (1)

Ich schreibe diesen Beitrag in einem kleinen Raum, in dem mehrere Computer stehen: Zwei Desktopgeräte (an einem sitze ich und schreibe, das andere steht mir gegenüber), drei Notebooks und einem Tablet. Der Laptop links von mir ist mein vier oder fünf Jahre alter Acer Travelmate 5730, der Laptop rechts von mir ein neuer Acer E1 572g 54208g75mnkk, auf dem sich ein Ladebalken von links nach rechts füllt. Gekauft habe ich den Acer E1 letzten Freitag, d.h. vor genau einer Woche und ich hoffe, dass ich ihn auch bald verwenden kann.

Es gab mehrere Gründe für den Neukauf: Das Alter des Travelmates, das installierte Windows XP (wofür der Support demnächst eingestellt wird), vielleicht sogar die etwas längere Zeit für den Systemstart. Der schwerwiegendste Grund war allerdings, dass sich der Laptop seit Dezember weder richtig ausschalten ließ noch in den Standby-Modus versetzen. Beim Zuklappen des Deckels (sagt man so?) wurde der Bildschirm schwarz und das Gerät stürzte ab (d.h. es reagierte auf nichts mehr und ich konnte nur mehr lange den Ein-/Ausschaltknopf drücken); und beim Herunterfahren-Befehl passierte dasselbe mit der Anzeige des „Windows-fährt-herunter“-Bildschirms, bei dem das Gerät steckenblieb und ich müsste das Gerät abwürgen, indem ich lange den Ein-/Ausschaltknopf drückte.

Mit diesem Acer-Gerät war ich sehr zufrieden, was mir Grund genug dafür war, wieder einen Acer-Laptop zu kaufen (ganz im Gegensatz zum Vorgänger-Laptop des Acers, einem Fujitsu-Siemens Laptop, der augenscheinlich mehrere Hardwaredefekte hatte und den ich vom immer selben mir gegenüber ziemlich unguten Media-Markt-Mitarbeiter in die Reparatur schicken ließ, es dann aber ohne wirksame Reparatur zurückbekam. Einmal kam er zurück und ein Gummifuß an der Unterseite war weg (ich habe nach jeder Entgegennahme das Gerät von außen überskeptisch überprüft und auch zum Testen eingeschalten, weil einmal habe ich es gleich nach der Übernahme mit nach Hause genommen und ich konnte es nicht einmal mehr starten); der Media-Markt-Mensch lies sich nicht von seiner Überzeugung abbringen, dass es schon so gewesen sei – sonst hätte er es ja notiert – und gesagt, dass er auch nichts tun kann.

Überraschend und mutig genug, habe ich den neuen Laptop wieder bei Media-Markt gekauft, eben: http://www.notebookcheck.com/test-acer-aspire-e1-572g-54204g75mnkk-notebook.99518.0.html

Das neue Gerät wurde mir Windows 8 ausgeliefert, worauf ich trotzdem (trotz was?) positiv eingestellt war; irgendwie war meine Ahnung, dass es etwas haben könnte, zu der Betriebssystem-Avantgarde zu gehören und andererseits, was solls: Radikale Veränderung!

Ausgeliefert wurde der Acer E1 572g mit Windows 8. Mein erster Eindruck war eine Überraschung: Das Betriebssystem erinnert an ein Smartphone. Und damit soll ich arbeiten, fragezeichen. Mehr irritiert als überrascht war ich vom fehlenden Startbutton: unklar, wie ich Programme starte und unklar, wie ich den Laptop eigentlich ausschalte. Überall wohin ich den Mauszeiger bewege irgendwelche Dinge, die eingeblendet werden.
Die Updates auf Windows 8.1 sollen all dem bekanntlich Abhilfe schaffen, daher: updaten. Das dauert mehrere Stunden, rund 3GB müssten dafür online heruntergeladen werden; über die Nacht von Freitag auf Samstag habe ich den Laptop updaten lassen.

Am nächsten Tag dann aufgewacht und ich war positiv überrascht; die Metro-Oberfläche (ich meine Modern UI) konnte ich ignorieren, diese ganzen Sidebars oder was konnte ich deaktivieren und es gab sogar eine Erweiterung (merkwürdig genug), mit der ich das Startmenü wieder hatte: http://www.classicshell.net – Installation und Konfiguration gingen ohne Probleme.

Ich fand heraus, dass man Verknüpfungen zu den installierten Programme mit „An Start anheften“ zu den Metro-(ich meine Modern UI)-Kacheln hinzufügen kann, mit „an Taskbar anheften“ (oder so) an die Taskbar anheften kann und mit dem altbekannten An Dekstop senden… an den altbekannten Desktop senden. Ich habe mich mit der Wetter-App angefreundet, ein krasses Wasserfall-Desktop-Thema installiert und mit der Kamera ein paar lustige Fotos gemacht. Auch die unnützen und nervigen Acer-Apps habe ich gelöscht. Wer will das schon.
Ich war der Meinung, alles ganz gut vorbereitet zu haben, fast schon mit einem Probebetrieb anfangen zu können, als ich den Computer ausschalten wollte: Absturz. Kann ja nicht sein, dachte ich, sicher von Programmen etc. Neustart, neuer Versuch, das selbe Ergebnis.
Ein-/Ausschaltknopf lange drücken, Abwürgen, Neustart, Googeln und dort herausfinden, dass es bei Windows 8 (und Windows 8.1) einen hybrid boot gibt, der bei vielen Probleme, ähnlich den meinen, verursacht. Ich deaktivierte diesen hybrid boot Smart Start, danach hat das Ausschalten geklappt (Test: Einschalten/Ausschalten/Einschalten). Danach testete ich das Zuklappen und der Laptop stürzte ab. Altbekannt: Schwarzer Bildschirm mit blasendem Lüfter und keine Reaktion außer auf das lange Drücken des Ein-/Ausschaltknopfes.

Ausschalten, Einschalten, im Google Hinweise auf Treiber finden (die rücksichtslosen Herstellertreiber überschreiben die schüchternen Windows 8.1 Power Management Treiber). Ich glaube das nicht so richtig, habe aber vor, alle Treiber zu aktualisieren und sehe dabei, dass die Bluetooeth-Schnittstelle nicht aktiv ist, weil der Treiber nicht geht. Aktualisierung klappt nicht, sonst gibt es keine neueren Versionen – von gar keinem Treiber.
Ich vermute (eine eher absurde Vermutung), dass eines der installierten Programme irgendwas scheitern lassen könnte und wähle die Option „Auffrischen“, das klang für mich sympathisch, „neu aufsetzen“, wie man sagt, aber in einer harmlosen Variante.
Die installierten Dateien etc. können dabei ruhig gelöscht werden, ist eh alles nur Freeware, also Aufräumen. Nach dem Aufräumen waren die nervigen Acer-Apps waren wieder da und immerhin war auch mein WLAN-Passwort noch gespeichert (ist das eigentlich gut so?). Erneuter Test: Bluetooth ging nicht, das Herunterklappen lässt den Laptop abstürzen.

Es gab wieder einige Updates (wurden welche gelöscht?) zu installieren, ich lies sie installieren und der Laptop wurde in einen Zustand gebracht, in dem er sich selbst auffhing. Neustart: eine Anzeige von Problemen und die Optionen Neustart und Trotzdem starten, bei beiden landete ich wieder am selben Bildschirm mit den zwei Optionen.

Da hilftvermutlich nur noch der Komplettreset, Windows 8 mit steckengebliebenem Update auf Windows 8.1 bietet dafür zwei Optionen an, eine die dauert„einige Minuten“ und entfernt nur meine Dateien und eine andere, die das Laufwerk vollständig bereinigt und dafür „viel länger“ braucht. Ich wähle Option zwei.





Mit Windows 8 (ohne Update) ging das Versetzen in den Ruhezustand (oder Energie-Spar-Modus) und Bluetooth ging auch. Nach diesem Test habe ich erneut das Update auf Windows 8.1 eingespielt und wieder eine Nacht lang geupdatet. Nach dem Update war die Bluetooth-Schnittstelle inaktiv und Herunterklappen führte zum Absturz.

Die neue Hoffnung war das Downgrade auf Windows 7.

Mittwoch, 27. März 2013

Dienstag, 19. Februar 2013

Montag, 11. Februar 2013

Telefongeschichte 3

Mittlerweile passiert nicht mehr viel, es gilt


Und es gibt vorerst keine Klagen, aber doch noch etwas, das rückblickend erzählt werden kann: Der Import einer Ruffnummer.

Weil im A1-Shop hab ich gefragt, ob das geht, die Rufnummer zu importieren und der A1-Mann (ich weiß nicht mehr welcher das war) hat gesagt ja, das geht und dass man dafür einen NÜV-Antrag braucht. Und ich frage, was eine NÜV ist und er erklärt mir, dass das die Nummernübertragungsverordnung ist und dass ich, wenn ich die Nummer übertragen möchte von ihm Zettel bekomme und die dann an den neuen Anbieter schicken muss. Ich sage ok und er druckt mir die Zettel aus, die im wesentlichen aus Strichcodes bestehen, in denen meine Telefonnummer und irgendwelche Daten codiert sind. Das ist die NÜV-Information.

Der A1-Mann erklärt mir, was da wie viel kosten würde, bittet mich noch einen ausgedruckten Zettel zu unterschrieben, womit bestätigt wird, dass er mir das alles erklärt hat.

Daheim sehe ich, dass dieser NÜV-Information selbst 3,33 kostet. Und da kann ich meine Stirn darüber runzeln wie ich will, dass das Zettelausdrucken selbst etwas kostet hat der A1-Mann nicht gesagt, unterschrieben hab ich schon, naja. Immerhin sind die 3,33-Euro noch 67 günstiger als der von der gesetzliche Maximalbetrag, wie mir die Arbeiterkammer Österreich mitteilt. Und ist eh schon vom Konto abgebucht, weil A1 Lastschrifteinzüge machen kann.

Warum ich eigentlich immer noch 72,25 Euro zahlen muss, obwohl ich keine Vertragsbindung habe und mit A1 nichts mehr zu tun haben will, weiß ich trotzdem nicht so genau.



Resümierend kostet also der Vertrag noch 72,25 Euro, dazu kommen die 19 Euro für das Freischalten des Handys und 62 Cent Porto für den Kündigungsbrief, der vom A1-Shop nicht entgegengenommen wird. – Also 91,87 Euro.


Man beachte die Merkwürdigkeit „Einfach richtig kombinieren – A1 Kombi“ auf der Rechnung von der Post.

Dass ich mich spätestens im November 2013 darüber freuen werde, zeigt folgende Übersicht (eh klar: x-Achse: Zeit, y-Achse: Kosten der Handyrechnung):


Nachdem die Kündigung scheinbar angekommen ist (Ist das eine Kündigung, fragt mich der Postbeamte, Ja, sage ich und er fragt, ob der Brief eingeschrieben werden soll und ich sage Nein!), schickt mir A1 den Abschiedsbrief mit dem Betreff, der schon am Vertrag hätte stehen sollen, wie auch auf der Post-Rechnung, vielleicht sogar am Telefonbildschirm als Meldung beim Einschalten.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Telefongeschichte 2

Startpaket gekauft und keine Aktivierung, mein Besuch im A1-Shop. Guten Tag! Ich erzähle. Der A1-Mann – oder vielleicht besser gesagt der Bua von A1 mit schicken Haaren sagt „Beschränkungspasswort? Das kenne ich nicht. Versuchen Sie halt den PIN oder den PUK einzugeben oder eine andere Zahl.“ Und ich sage, dass ich das versucht habe, aber dass es nicht geht und sage, dass ich denke, dass das Telefon gesperrt ist.

Der andere A1-Mann, davon gibt es ja mehr, derjenige, der mir das bob-Startpaket verkauft hat, sagt dann: „Ja dann ist das Handy nicht entsperrt.“ – und ich sage „Ja, das wäre aber gut gewesen, wenn ich das gestern gewusst hätte“ und er sagt tja und ich sage tja. Dann stehe ich zwar noch vor dem jungen A1-Typ mit den schicken Haaren, rede aber mit dem gestrigen A1-Bob-Typen vom anderen Schalter. „Und können Sie das Telefon entsperren?“ und er sagt „Ja. Das kostet aber.“
„Und wie viel kostet das?“, frage ich und „Fünfzig Euro“ sagt er (so ein geradeaus-Betrag?) und ich sage „Das ist ja nur Software, warum ist das so teuer?“ und er sagt „Weil das für A1-Telefone, die älter sind als zwei Jahre so viel kostet.“ Der junge A1-Typ, nur stumm zwischen uns, meint etwas von Handybörse billiger, woraufhin er Blicke vom anderen bekommt (ich weiß auch nicht).
Und ich denke mir na gut, versuchen.

Bevor ich gehe, wie Columbo, noch eine Frage: Ich habe das formlose Kündigungsschreiben mit und frage, ob ich das abgeben kann. Und der junge A1-Typ sagt, dann „nein“ und gibt mir die Karte mit der Adresse der A1-Zentrale in Wien, die ich gestern schon bekommen habe und sagt „Einen Brief schreiben oder faxen“ und ich sage „Das habe ich schon bekommen und ich habe einen unterschriebenen Brief mit.“ – ob sie ihn denn nicht schicken können oder faxen (immerhin ja Kommunikationsanbieter und er müsste ja nur intern kommunizieren; … für Kant und andere entspricht ein interner Kommunikationsvorgang nicht mehr als Denken oder Selbstgespräch und dafür muss man nicht einmal aufstehen). Und er schüttelt den Kopf und sagt „das geht nicht“ und ich frage „warum?“ und er meint „rechtliche Gründe“.

Bevor ich gehe, Columbo, noch eine Frage, Mobilepoints.

Einschub: Wir leben schließlich, wo wir leben und da sind die Dinge eben so wie da, wo wir leben und die K meint, wenn du was von den A1 willst, dann rufe die eine an, die heißt m. und die kann helfen. Ich hab im Internet schon geschaut, ob man Mobilpoints übertragen kann und da steht das geht nicht, aber fragen kann man ja die m., die angeblich helfen kann. Die angerufene M meint, das auch sie meine Mobilepoints nicht übertragen kann (und ich hab 5000 mMobilpoints, das entspricht immerhin 160 Euro, wenn man es nachzahlen muss) und ich frage, was ich dann tun kann und eine ganz andere, eine zweite m. hat am Vormittag schon gemeint, dass man dann halt das Zubehörglumpert kaufen kann, taschen, anstecker, blinker sonst was und die erste m. sagt, dass man halt das Zubehörglumpert kaufen kann, taschen anstecker und blinker.

Und ich dann im A1-Shop, meine Frage, was mit meinen Mobilpoints passiert und der A1-Typ meint, dass die mit der abgeschlossenen Kündigung, d.h. nach Kündigungsfrist verfallen. Auf meinen anderen A1-Vertrag, Internet und so, ist das nicht übertragbar? Nein. Und das Glumpert? Dass ich mir das Glumper damit kaufen kann, geht das, frage ich und er sagt „Ja, billiger kaufen“. Und ich frage, was heißt billiger und er meint „Prozente“ und erklärt „Ein Ladekabel statt um 11 statt um 15 Euro“ und ich frage, ob ich auch etwas nur für Mobilpoints bekomme und er meint „Nein“ und ich meine „Danke dann“ und ab.

In der Handybörse (ich frage am Informationsschalter des Shoppingcenters „Gibt es hier eine Handybörse?“ Beschildert ist es am Plan zumindest nicht und meine Lust durch die klimatisierte Kaufkathedrale zu gehen ist gering. Die Informationsfrau, sie hat merkwürdige Augenbrauen, macht eine umständliche Handbewegung, Richtung „unten rechts“; ich ab) werde ich von drei schlacksigen Typen freundlich begrüßt. Ich erkläre die Situation und bekomme die Konditionen: 19 Euro 90 wenn es diese oder jene Verschlüsselung ist und 29 Euro wenn es eine andere ist. Im 19-Euro-Fall dauert es 30 Minuten, das Telefon zu entsperren und im 29-Euro-Fall dauert es drei Tage. Mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit bleiben die Daten bestehen und die Wahrscheinlichkeit, dass gar nichts freigeschalten werden kann aber dafür alle Daten gelöscht werden ist sehr gering. Ich frage noch einmal, ob es da eigentlich nur um Software geht und alle drei nicken begeistert. Ich erzähle von meinem Versuch das Telefon im Internetfreizuschalten und einer fragt, wie oft ich es denn versucht hätte und ich sage zwei mal und er meint – Dann wollen wir hoffen, dass Du die Wahrheit sprichst (und klingt dabei wie ein Hobbit mit deutschem Akzent) und ich frage warum und er meint, wenn es drei mal falsch eingegeben worden ist, dann geht das vielleicht gar nicht mehr und kostet gleich viel mehr und überhaupt. Ich freue mich auf mein Glück und ab.

Der Sascha Lobo über Callcenters
und
diese Geschichte.

Mir graut.

Zurück in der Handybörse, ein entsperrtes Telefon zurück, meine Erleichterung.

Montag, 7. Januar 2013

Volksbefragung zur Abschaffung der Wehrpflicht

Zitat: „Der totale Krieg, der nicht nur Angelegenheit, der Streitkräfte ist, sondern auch unmittelbar Leben und Seele jedes einzelnen Mitgliedes der kriegsführenden Völker berührt, war geboren, nicht durch eine veränderte Politik allein, in der immer klarer das Machtstreben des jüdischen Volkes und der römischen Kirche sich gegeneinanderstellte und ihre Sucht scharf hervortrat, die Völker zu schwächen, die widerstrebenden blutleer laufen zu lassen, sondern durch die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht bei den steigenden Bevölkerungszahlen und von Kampfmitteln, deren Wirkung sich immer vernichtender gestaltete.“

Damit auch die Leseschwachen den Satz verstehen, sind die wesentlichen Satzteile fett hervorgehoben.

Nachzulesen auf Seite 5 von Erich Ludendorffs „Der totale Krieg“ (1935)

Das macht natürlich auch Sinn: Wurde die Zivilbevölkerung vor der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht zum Krieg gerufen, the call to arms, wurde ihnen aufgetragen für-etwas zu kämpfen, für die Ziele eines anderen, des Herrschers oder Kriegsherren, einzutreten. Die allgemeine Wehrpflicht macht die Bevölkerung, wenigstens die Männer, zu Soldaten, die bei Ausbruch des Krieges nicht mehr alleine für einen anderen einstehen, sondern selbst – oder auch selbst – als ausgebildete Soldaten in den Kampf ziehen. Die Kriegsbereitschaft wird der Bevölkerung durch die Wehrpflicht verinnerlicht.

Dass Erich Ludendorff ein begeisterter Nazi war und sich selbsterklärend für die allgemeine Wehrpflicht und den totalen Krieg aussprach, heißt auch, dass die Kärnter-FPÖ, die FPK, die sich für die Beibehaltung der Wehrpflicht nicht nur ausspricht, sondern stark macht (Aufkleber aussendet – KÄRNTEN sagt JA zur WEHRPLFICHT –, Zeitungsinserate zahlt, Pro-Wehrpflicht-Magazine verschickt, Plakate aufhängt – Das Bundesheer hat uns immer geholfen JETZT helfen WIR ihm! JA zur WEHRPFLICHT – und öffentlich für die Wehrpflicht spricht), eine Nazigesinnung verbreitet.

Boyd Rice ruft 1989 in Osaka fragend ins Publikum „Do you want total war?” und antwortet selbst darauf: „Yes you want total war!“



Wen auch immer ich am Tag der Abstimmung in die Wahlkabine für ein Nein zur Wehrpflicht bringen soll, bitte melden.